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Lektion 133 – F&A – Nektar

Autor: Yogani
6. März 2004

    
Für neue Mitglieder: Es wird empfohlen, am Anfang des Archivs oder bei der Erklärung der Meditationstechnik zu beginnen, da die Kenntnis vorheriger Lektionen Voraussetzung für das Verständnis dieser Lektion ist. Die erste Lektion ist die Lektion 10 „Warum diese Erörterung?". Die Meditationstechnik wird in Lektion 13 "Meditation - Wecken der ruhenden Saat" eingeführt.

Frage: Manchmal fühle ich am Ende meiner Kehle einen sehr süßen Geschmack. Es ist nicht ganz exakt süß, aber so, dass man es madhur (ein indisches Wort, von dem ich die englische Entsprechung nicht genau weiß) nennen könnte. Es kommt von selbst und vergeht nach einer Stunde oder so. Ich war noch nicht in der Lage, eine Verbindung zu irgendetwas herzustellen – nicht zu irgendetwas, das ich esse, noch was ich tue. Ich mag das wirklich sehr, wenn es dazu kommt, und je mehr ich schlucke, desto intensiver wird der Geschmack. Ich hoffe, Du kannst etwas Licht darauf werfen.

Antwort: Deine Beschreibung hört sich so an, als ob es sich um den Nektar handelt, den man Amrita oder Soma nennt. Er hat seinen Ursprung im Gehirn und zieht über den Nasenrachenraum nach unten. Er wird  durch spirituelle Übungen, besonders Pranayama, Kumbhaka und Kechari stimuliert. Doch kann er von jeder Übung – manchmal sogar nur von Bhakti – kommen.

Bei der Biologie der Kundalini spielen auch sexuelle Essenzen eine Rolle, die durch die Wirbelsäule und auch durch das Verdauungssystem und andere Kanäle nach oben steigen. Dann gibt es im Gehirn einen Prozess, der den Nektar über den erwähnten vorderseitigen Durchlass nach unten ins Verdauungssystem bringt, wo er noch einmal verarbeitet und dann wieder nach oben gesandt wird. Daraus ergibt sich insgesamt ein kreisförmiger Prozess, der in der Mitte nach oben und vorne nach unten verläuft. Diese Biologie ist die Grundlage für zunehmende innere Erfahrungen. Sie ist Teil der menschlichen spirituellen Transformation. Die Fortgeschrittenen Yoga Übungen sind so entworfen, dass sie diesen Prozess unterstützen.

Der Nektar kann von blumenduftiger Süße sein. Man bemerkt ihn meist in frühen Stadien der Kundalini-Erweckung. Später fällt dies dann weniger auf. Konzentriere Deine Aufmerksamkeit nicht zu sehr darauf. Fahre mit Deinen Übungen fort, was immer sein mag. Diese Erfahrung ist Teil eines größeren Prozesses und stellt keinen Selbstzweck dar.

Gutes ist im Gange
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Der Guru ist in Dir.
 

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