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Lektion 179 – F&A – Noch einmal zum Stern

Autor: Yogani
4. Mai 2004

    
Für neue Mitglieder: Es wird empfohlen, am Anfang des Archivs oder bei der Erklärung der Meditationstechnik zu beginnen, da die Kenntnis vorheriger Lektionen Voraussetzung für das Verständnis dieser Lektion ist. Die erste Lektion ist die Lektion 10 „Warum diese Erörterung?". Die Meditationstechnik wird in Lektion 13 "Meditation - Wecken der ruhenden Saat" eingeführt.

Frage: Ich habe die vorhergehenden Lektionen gelesen und verspüre den Wunsch, zu Yoga-Übungen und vor allem zur Meditation zurückzukehren.

Vor ungefähr vier Jahren habe ich regelmäßig abends meditiert und das ist, was passierte: ich sehe immer ein violettes wolkenähnliches Objekt, das beginnt, mein Bewusstsein durch den Tunnel zu ziehen, wie ich das nenne. Mein Mantra ist gewöhnlicher Weise das Wort oder das Bild vom Worte Gott. Wenn ich durch diesen Tunnel gehe – sehe ich etwas, was so ähnlich aussieht, wie das Universum der Sterne – angefüllt mit kleinen weißen Bohnen, die Sterne am Himmel zu sein scheinen. Ich verweile einfach dort.

Doch dieses eine Mal, begann der Stern oder Lichtstrahl sich auf mich zu zu bewegen (meine Zirbeldrüse, wie ich es nenne – das dritte Auge). Zuerst fühlte ich mich etwas alarmiert und dann sagte ich nur: „Lass nur das, was von Gott ist, zu mir kommen.“ Und ich machte mit meinem Mantra „Gott“ weiter. Als das Licht näher kam, erkannte ich, dass es eine riesige weiße Kugel der Schönheit und des Lichts war und daran festgemacht und davon ausfließend war eine Vielzahl tanzender Bänder. Die Bewegung war herrlich, genauso wie das Licht der Kugel.

Schließlich, als ich es beobachtete, verschmolz das Licht völlig mit mir – das ist meine Zirbel. Für viele Wochen danach bekam ich das, was ich „Licht“-Blitze nennen möchte, im vorderen Teil meines Gehirns und ich konnte sie sehen, während ich mich um meine üblichen täglichen Angelegenheiten kümmerte.

Ich habe immer Leute, die meditieren, sagen hören: ‚Konzentriere dich nicht auf diese Ereignisse.“ Meine Antwort darauf ist: Es fällt ziemlich schwer, sich an solche kraftvollen Phänomene NICHT zu erinnern, sie nicht zu fühlen und nicht daran zu denken. Es ist nicht so, dass ich dem Macht über mich gegeben hätte – es ist nur, dass ich erstaunt war über die Schönheit und die Wirkung, welche diese Erfahrung auf mich hatte!

Danke für Deine Gedanken.

Antwort: Danke, dass Du schreibst und teilst.

Das ist eine sehr schöne Erfahrung und sie ist etwas Natürliches, wenn das Nervensystem einen zunehmend gereinigten Zustand erreicht.

Vielleicht wiederholst Du noch einmal die Lektion 92 – „Der Stern“, wo einige Details der Art von Erfahrungen behandelt werden, wie Du sie beschreibst. Das kann Dir einige zusätzliche Perspektiven auf Deine innere Anatomie eröffnen. Erfahrungen, wie sie von Mitgliedern der FortgeschrittenenYogaÜbungen berichtet wurden, werden auch an vielen Stellen in den Lektionen diskutiert, wie sie sich gerade auf bestimmte Übungen beziehen.

Erfahrungen sind die ‚Landschaft’, die wir auf unserem Weg zur Erleuchtung wahrnehmen. Wir sind sicherlich berechtigt, Visionen, die kommen, zu genießen. Gleichzeitig ist es wichtig zu erkennen, dass Erfahrungen ein Produkt der Reinigung sind, die sich in unserem Nervensystem aufgrund von täglicher Übung vollzieht. Wie bei jeder Reise, können wir uns an den Aussichten auf dem Weg unserer Reise erfreuen. Doch damit wir unser Ziel erreichen, dürfen wir ganz offensichtlich nicht stehen bleiben. Das heißt, wir müssen fortfahren, sanft und locker unseren Übungen, die wir gerade machen, den Vorzug vor den Erfahrungen zu geben, die sich während unserer Routine einstellen können. Nach unseren Übungen während des Tages, sollten wir da Visionen haben, können wir uns daran erfreuen oder auch die Arbeit verrichten, die wir zu der Zeit machen. Das liegt ganz bei uns. Innere Erfahrungen werden zu einem festen Teil unseres Lebens und wir gehen weiter zu immer höheren Ausdrucksweisen des Göttlichen, das durch uns nach außen scheint. Mit der Zeit werden wir zu reinen Kanälen göttlicher Liebe in dieser Welt.

Dahin entwickelt sich die Menschheit – zu mehr Erleuchtung, die in jedem im täglichen Leben hervortritt. Das kommt, wenn mehr und mehr Menschen sich mit täglichen Übungen engagieren. Jeder der seine Übungen macht, hilft einem jeden anderen energetisch. Niemand muss deswegen irgendwohin gehen. Wir öffnen uns genau da, wo wir uns gerade im gegenwärtigen Leben befinden.

Sobald Du bereit bist, Übungen wieder aufzunehmen, schlagen wir vor, dass Du der Reihe nach von vorn durch die Lektionen gehst. Damit baust Du Schritt für Schritt integrierte Übungen auf, die zu stetiger Reinigung und Öffnung im Nervensystem anregen. Ich denke, dass Du eine Menge interessanter Informationen findest, die auf deine spirituelle Entfaltung Bezug nehmen. Nutzt Du ein System von Übungen einer anderen Quelle, dann nimm diese Lektionen einfach als „Gedankennahrung“. Du sitzt bei Deiner Reise am Steuer.

Ich wünsche Dir allen Erfolg bei Deinem weiteren Voranschreiten auf dem von Dir gewählten Weg. Bleib mit Deinen Händen am Steuer und erfreue Dich an Deiner Fahrt!

Der Guru ist mit Dir.

 

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