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Lektion 37 - Meditation F&A – Gruppenmeditation
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“Jeder ist für seinen spirituellen Fortschritt und für die Methoden, die er anwendet, selbst verantwortlich. Was du mit den Informationen der FYÜ-Schriften anfängst, ist ganz alleine deine Entscheidung.“

Das steht im Einführungstext der Web-Site und soll hier noch einmal besonders hervorgehoben werden.

erörtert, die einen guten Fortschritt unter Beibehaltung von Stabilität gewährleisten sollen. Dennoch gibt es für keine der Methoden auf diesen Seiten eine Garantie. Das Risiko für die Anwendung der Übungen hast du selbst zu tragen.

Die erstaunlichen Möglichkeiten für ein höheres Funktionieren, die in jedem menschlichen 

Körper angelegt sind, stellen den Prüfstein für alle Lektionen in diesem Buch dar. Eigene Erfahrungen bilden die Grundlage für diese Lektionen. Die hier erörterten Übungen sollen entsprechend der zu beobachtenden Ursachen und Wirkungen auf eine flexible Weise unter Eigenverantwortung angewandt werden.

Packungsbeilage

Anmerkung zu den nicht genutzten Lektionsnummern

Du wirst bei den Haupt-Lektionen und bei den Tantra-Lektionen bemerken, dass gewisse Lektionsnummern nicht genutzt sind. Dafür gibt es zwei Gründe. Mit mysteriöser Numerologie haben beide nichts zu tun. Einmal gab es in dem ursprünglichen Online-Forum (Yahoo-Gruppe) keine Möglichkeit, schon veröffentlichte Beiträge zu editieren. Einen Beitrag, den man korrigieren musste, konnte man nur löschen und nach der Korrektur neu veröffentlichen. Das hieß aber, dass eine Nummer in der Reihenfolge ungenutzt blieb. Da nun unter Anwendung dieser Methode einige Korrekturen notwendig waren (besonders in den frühen Lektionen), gibt es in der Lektionsreihenfolge einige ungenutzte Nummern. Dazu gehören bei den Haupt-Lektionen die Nummern 1-9, 26, 32, 40, 61, 70, 87, 111, 278, 289-296, bei den Tantra-Lektionen T3, T6, T8, T26., T48, T49, T52-T59,

Der zweite Grund für ungenutzte Lektionsnummern betrifft Organisatorisches. Hinter ungenutzten Lektionsnummern können sich auch Beiträge verbergen, die sich nur auf administrative Fragen bezüglich des Internetauftritts beziehen, also nichts zum wirklichen Inhalt der FYÜ-Lektionen beitragen. Sie wurden für diese Web-Site also nicht übersetzt und ausgelassen 82, 123, 141, 142, 162, 211, 215. 237, 238, 245, 249, 279.

Die Lektionszählung ist die Gleiche hier bei den Online-Lektionen, im dazugehörigen Buch, im Online-Forum, auf den englischen Originalseiten und Büchern und auch in mehreren anderen Übersetzungen der Lektionen in andere Sprachen. Auch wenn also die Nummerierung der Lektionen etwas sonderbar anmutet, hat sie doch ihren Sinn. Die Nummerierung einer Lektion bleibt immer die gleiche, unabhängig in welcher Sprache du sie liest oder welche Quelle du heranziehst.

Der Guru ist in dir.

Anmerkungen zum Copyright

Alles, was vom FYÜ-Verlag, ob von Yogani oder anderen Autoren, über das Internet veröffentlicht wird, ist urheberrechtlich geschützt. Teile der Lektionen wie aller anderen Texte dürfen von jedermann zitiert, kopiert, gedruckt, verlinkt oder sonst wie kostenlos verbreitet werden. Es muss dann aber bei jeder Art von Kopie auf andere Webseiten, Newsletter, Foren oder Blogs etc. ein Link zurück auf diese Website gesetzt werden. Wiedergabe, das Downloaden oder der Ausdruck der Online-Lektionen im Ganzen oder beträchtlichem Umfang ist nicht erlaubt. Sollen die Lektionen komplett (inklusive erheblicher Zusätze) heruntergeladen werden, bediene man sich bitte des FYÜ-eBooks.

Alle hier im Shop oder von anderer Stelle heruntergeladenen eBooks und AudioBooks sind urheberrechtlich geschützt. Der Käufer erwirbt lediglich ein persönliches Nutzungsrecht. Solltest du auf einem unautorisierten Weg in den Besitz eines FYÜ-eBooks oder-Audio-Books gelangt sein, sei bitte so gut und zahle dafür, indem du dir das Material (möglicherweise verbilligt innerhalb der Bundle-Angebote) noch einmal herunterlädst. Dadurch erhältst du auch die gängigen eBook-Formate. Die Verkauf der Bücher, eBooks und Audio-Books erleichtert uns die Fortführung dieses Projektes und wir danken dir für den Beitrag, den du mit dem Kauf leistest.

Mit Fragen an Dhrishtadyumna und im Forum erklärt man sich automatisch damit einverstanden, dass diese zum Wohle aller möglicherweise einmal veröffentlicht werden dürfen (natürlich anonymisiert), wenn nicht ausdrücklich vermerkt wird, dass der Inhalt einer Zuschrift nicht veröffentlicht werden darf. Die Privatsphäre der Leser wird vollkommen respektiert und alle Kommentare sind willkommen.

Frage: Wenn ich andere finde, die dieselben Übungen machen, können wir dann zusammen in einer Gruppe meditieren? Ich habe gehört, dass das von Vorteil ist.

Antwort: Gruppenmeditationen sind eine gute Sache. Wann immer Leute zusammenkommen, um einen Pfad spiritueller Entfaltung zu studieren und dazu ermutigen, ihn zu gehen, kann das gut für dich sein, daran teilzunehmen. Wenn du dich regelmäßig mit Menschen gleicher Interessen austauschen kannst, bringt dir das insbesondere in dem Sinne einen erheblichen Nutzen, dass es dich dazu anregt, enthusiastisch mit deinen täglichen Übungen voranzuschreiten. Zweifellos regst du dadurch auch andere an, die Übungen zu machen.

Es ist gut, bei jeder Art Versammlung zu Beginn oder am Ende eine Gruppenmeditation von rund 10 Minuten durchzuführen. Ob du deine eigene Diskussionsgruppe dazu anleitest oder ob du als Gast bei der Gruppe von jemand anderem teilnimmst, immer wirst du feststellen, dass diese Gruppenmeditationen ihren eigenen Wert besitzen. Sie können tief und durchdringend sein, wenn sich das beruhigte Denken der Einzelnen vereinigt und gegenseitig verstärkt. Das ist ein fühlbarer Effekt und er strahlt in die Umgebung aus. Es ist gut, wenn die Teilnehmer der Gruppe alle dieselbe Meditation ausführen. Aber das ist nicht zwingend notwendig, solange nur alle während der zur Verfügung stehenden Zeit im Stillen praktizieren können. Gruppenmeditationen sind gut für alle, die daran teilnehmen und strahlen wohltuend auf die Welt aus.

Einige Leute wollen vor allem an „geführten Meditationen“ teilnehmen. Du wirst feststellen, dass diese Art von Gruppenmeditation mit der Nutzung eines Mantras unvereinbar ist. Denn deine Übung mit dem Mantra ist darauf ausgerichtet, schnell und effektiv nach innen zu führen. Wenn dir diese Meditation zur Gewohnheit geworden ist, hast du das Innere schon erreicht, sobald du deine Augen schließt und eine Meditation, bei der jemand durch Sprache anleitet, wird für dich kontraproduktiv sein. Das Gleiche gilt für Meditationen, in denen Musik, Chanten, Trommeln, etc. eingesetzt wird. All diese Meditationen haben ihren eigenen Zweck und Nutzen, aber sie sind nicht mit der Übung vereinbar, das Mantra schnell zum reinen Glückseligkeitsbewusstsein nach innen zu bringen. Das heißt nicht, dass du nicht an geführten Meditationen, am Chanten oder was auch immer teilnehmen solltest. Aber das ist dann eine ganz andere Vorgehensweise, als was du in deiner täglichen Meditation mit dem Mantra machst. Du wirst selbst die Anknüpfungspunkte herausfinden, die zu jeder der vielen Gruppen und deren Übungsformen einen Zugang schaffen. Oder vielleicht fängst du mit deiner eigenen Gruppe an, die sich eng an den hier angebotenen offenen Ansatz der Fortgeschrittenen Yoga Übungen anlehnt. Tu, was immer dich voranbringt.

Jesus sagte: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Dieses Zitat bezieht sich nicht auf eine bestimmte Sekte. Es beschreibt ein wohl bekanntes Prinzip. Wenn sich Menschen zu einem spirituellen Zweck versammeln, wird das Bewusstsein angeregt und intensiviert. Diese Intensivierung kann als eine sich vertiefende Stille und als ein alles durchdringendes Glückseligkeitsbewusstsein wahrgenommen werden. Diese Erfahrung kann in jeder Glaubensrichtung gemacht werden, bei jeder Zusammenkunft unter dem Vorzeichen hoher spiritueller Ideale, in jeder Versammlung, in der Wahrhaftigkeit eine zentrale Rolle spielt. Die Gruppenerfahrung von durchflutendem stillen Freudebewusstsein ist dort am größten, wo während einer Gruppenmeditation viele Individuen systematisch ihren Geist innerlich zur Ruhe bringen.

Gruppenmeditationen sind jedoch kein Ersatz für deine regelmäßigen Meditationen zweimal am Tag. Deine Übung für dich alleine ist deine Hauptübung und sollte es immer bleiben. Dadurch hältst du selbst die Zügel für deine spirituelle Entwicklung in der Hand, wenn du täglich ohne Rücksicht auf äußere Umstände praktizierst. Gruppen kommen und gehen. Gruppenmeditationen können einen wunderschönen Auftrieb verleihen. Aber sie werden auch kommen und wieder gehen. Verlass dich nicht auf sie als Hauptpraxis. Denke daran als eine Art Sonderzulage. Im Äußeren verändert sich das Leben ständig. Stelle sicher, dass deine tägliche Übungs-Praxis als ein innerer Teil deiner Existenz tief in dir verwurzelt ist, nicht gefährdet, durch äußere Ereignisse in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Wir haben über die verschiedenen Strategien gesprochen, wie man seine tägliche Meditationspraxis auch in turbulenteren Situationen sicherstellen kann. Die Regelmäßigkeit deiner Übungen aufrecht zu erhalten, ist sehr wichtig, wenn du dich auf den Seitenstraßen deines Lebens befindest. Was auch immer du als deine tägliche Praxis für dich erwählst, sie sollte dir heilig sein. Das ist dein Hauptweg nach innen. Du kannst darauf zählen, weil du dich darauf eingeschworen hast, sie täglich ohne eine Ausnahme durchzuziehen. Alles andere sind vorbeiziehende Landschaften, die einen manchmal begeistern – manchmal aber auch nicht so sehr. Lass dich durch sie vor allem begeistern, lass sie das Feuer deines Wunsches nach spirituellem Fortschritt anfachen und lass deine tägliche Meditationsroutine fortfahren, ihre Arbeit anhaltender, innerer Reinigung zu verrichten. Wir werden zusätzliche Übungen erörtern, bei denen du entscheiden kannst, sie in deine tägliche Praxis aufzunehmen. Aber du musst deine eigene tägliche Routine daraus entwickeln. Eine tägliche Routine ist der Schlüssel. Es ist der sicherste Weg zur Erleuchtung.

Experimentiere selbst mit Gruppen und nimm wahr, was dabei vorgeht. Beteilige dich vor allem an den überall stattfindenden Diskussionen über spirituelle Transformation. Du hast eine neue Ebene von Bürgerschaft betreten – der spirituellen Bürgerschaft. Bringe dein reines Glückseligkeitsbewusstsein in jede Zusammenkunft und in jede Gruppenmeditation ein. Und denke immer daran, dass du dein Haus täglich auf dem Felsen reinen Glückseligkeitsbewusstseins weiterbaust.

Der Guru ist in Dir.

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