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FYÜ-Verlag
Fortgeschrittene
Yoga-Übungen
Titelübersicht und
Inhalt
Beschreibung
Diese Yoga-Stunde ist ausgelegt für die
solaren (ausatembetonten) Atemtypen. Sie beinhaltet 10 Grundstellungen aus
dem Hatha-Yoga mit der jeweiligen Affirmation und sehr detaillierten
Anweisungen, die gleichermaßen für Anfänger wie auch für Geübtere geeignet
sind.
Die Titel der unterlegten Musik stammen von Satyaa & Pari.
In der Box finden Sie ein 8-seitiges Booklet mit einer kurzen Einführung
in das Konzept der lunaren und solaren Atemtypen, eine bebilderte
Sonnengruß-Reihe für den solaren Atemtyp, sowie die in der Yoga-Stunde
behandelten Stellungen in ihrer solaren Ausführung.
Inhaltsverzeichnis
1 Anfangsentspannung mit tiefer
Yoga-Vollatmung
2 Sonnengruß 6 x langsam mit Mantren
3 Sonnengruß 6 x schneller auf Om
4 Schulterstand
5 Pflug mit Schulterbrücke
6 Fisch
7 Sitzende Zange
8 Kobra
9 Halbe und ganze Heuschrecke
10 Bogen
11 Halber Drehsitz
12 Stehende Zange
13 Dreieck
14 Geführte Tiefenentspannung
15 Wechselseitige Nasenatmung
Unterscheidung der Atemtypen
“Herrschen im
Augenblick der Geburt in der Atmosphäre Dehnungsimpulse vor (Mond =
lunar), verstärken diese die erste Einatembewegung (Dehnung) im
Körper. Die nachfolgende Ausatmung erfährt keine Verstärkung, sondern
wird eher verlangsamt.
Herrschen jedoch verstärkt zentrierende Impulse (Sonne = solar) in der
Atmosphäre vor, wird die erste zentral gesteuerte Ausatembewegung
(Zentrierung) im Körper verstärkt. Hier wird die nachfolgende
Einatmung eher verlangsamt.
Diese erste dynamische Prägung bleibt für den Rest des Lebens bestehen
und bestimmt das Wachstum des Organismus, den Stoffwechsel und die
Bewegungsdynamik des Menschen. Sie macht ihn also zum einatembetonten
(lunaren) oder zum ausatembetonten (solaren) Atemtyp, zum Dehnungs-
oder Zentrierungstyp.
Allerdings gibt es eine Ausnahme: Wenn die Kurven von Sonne und Mond
sich zum Zeitpunkt der Geburt überschneiden, ist die Aussagekraft der
graphischen Darstellung nicht ausreichend differenziert. Menschen,
die in dieser Zeitspanne geboren sind, werden als „Wechseltyp“ oder
„Fragezeichen-Typ“ bezeichnet. Ihnen wird empfohlen, über mehrere
Wochen bzw. Monate beide Varianten in den Asanas (Haltungen)
auszuprobieren, um eindeutige Erfahrungen damit machen zu können,
bevor sie sich dann für eine der beiden entscheiden.”*
Es gibt dafür aussagekräftige Tabellen und wer mehr darüber wissen
möchte, sollte sich das Buch „Yoga und Atemtypen“ von Anna Trökes und
Margarete Seyd, erschienen im Aurum-Verlag 2008, zulegen.
Durch die Differenzierung nach einatembetonten und ausatembetonten
Atemtypen kann der Schüler in den Haltungen wesentlich freier und
tiefer atmen, d.h. er ist viel mehr in seiner Atemkraft. Dadurch
werden die Asanas wohltuender empfunden und können effizienter wirken.
* Trökes/Seyd: Yoga und Atemtypen, 2008, S. 33.
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